Expressversand ZPM Zeta Potential Mixer ZPM DN 80-2
Ursprünglicher Preis war: 922,25 €368,90 €Aktueller Preis ist: 368,90 €.
Variante:ZPM DN 80-2
ZPM Zeta Potential Mixer – effiziente Wasseraufbereitung durch Kavitation
Der ZPM Zeta Potential Mixer ist ein statischer Mischer für die Pooltechnik, der die Wasseraufbereitung gezielt über Kavitation unterstützt. Er verbessert die Flockung, unterstützt die Filtration und kann im passenden Einbaupunkt dazu beitragen, Bakterienflocken mechanisch zu zerteilen. Für Poolbesitzer und Fachbetriebe ist das vor allem dann interessant, wenn eine bestehende Anlage in ihrer Wirkung optimiert werden soll, ohne dass dafür ein zusätzlicher elektrischer Verbraucher installiert werden muss.
Die Funktion basiert auf dem vorhandenen Wasserdruck im Leitungssystem. Dadurch entstehen keine laufenden Stromkosten für den Mischer selbst. Je nach Ausführung und Einbauort lässt sich der ZPM Zeta Potential Mixer vor dem Filter zur Unterstützung von Koagulation und Flockung oder nach dem Filter zur mechanischen Behandlung des Wassers einsetzen. Das Produkt eignet sich damit für technisch anspruchsvolle Wasseraufbereitungskonzepte im privaten Pool ebenso wie für professionelle Anlagen.
Vorteile / Warum ZPM Zeta Potential Mixer
- Verbesserte Filtration: Durch die gezielte hydraulische Durchmischung werden Flockungsmittel wirksam eingetragen, sodass feinere Partikel besser filtrierbar werden.
- Unterstützung für klares Poolwasser: Eine optimierte Koagulation und Flockung kann dazu beitragen, Trübungen zu reduzieren und die Wasserqualität sichtbar zu stabilisieren.
- Mechanische Wirkung ohne Stromanschluss: Der Mischer arbeitet hydraulisch im Rohrsystem und benötigt keine eigene elektrische Versorgung.
- Sinnvolle Ergänzung zur Desinfektion: Bei Einbau nach dem Filter können Scherkräfte und Kavitation Bakterienflocken zerteilen und damit nachfolgende Desinfektionsschritte unterstützen.
- Einbindung in bestehende Anlagen: Der Einsatz erfolgt direkt in der Rohrleitung und kann in vorhandene Filterkreisläufe integriert werden, wenn Durchfluss, Anschluss und Druckverlust passend ausgelegt sind.
- Breites Größenspektrum: Von DN 40 bis DN 300 stehen Varianten für unterschiedliche Volumenströme und Anlagengrößen zur Verfügung.
Material und Verarbeitung
Der Mischer besteht aus Edelstahl 1.4571. Dieses Material wird im Anlagenbau für robuste Bauteile eingesetzt und eignet sich für eine präzise gefertigte, formstabile Konstruktion im Rohrleitungsbereich. Im Inneren erzeugen speziell ausgeführte Finnen die für die Anwendung benötigten Turbulenzen und Kavitationskräfte. Dadurch ist der ZPM Zeta Potential Mixer als statischer Mischer ohne bewegliche Komponenten aufgebaut, was den konstruktiven Aufwand im laufenden Betrieb gering hält.
Wichtig für die Planung ist die Materialverträglichkeit im jeweiligen Beckenkonzept. Edelstahl 1.4571 beziehungsweise V4A ist nicht für Salzwasseranwendungen mit erhöhtem Salzgehalt geeignet. Bei Hydrolyse gilt ein Grenzbereich von über 1,5 g/l, bei Salzwasserelektrolyse liegen typische Salzgehalte bei 3 bis 4 g/l. Für solche Anwendungen sind Titan oder Bronze salzwassertauglich; Edelstahl ist hier nicht die geeignete Wahl. Wer den ZPM Zeta Potential Mixer in einer Anlage mit Salzanwendung einsetzen möchte, sollte die Materialauswahl deshalb vorab fachlich prüfen.
Für Süßwasserpools und andere Anlagen ohne kritische Salzbelastung bietet die Edelstahl-Ausführung eine robuste Lösung für die Wasseraufbereitung. Gerade im privaten Poolbereich ist es jedoch sinnvoll, den Mischer immer im Zusammenhang mit der gesamten Pooltechnik zu betrachten, also mit Filter, Verrohrung, Flockungsmittelzugabe, Desinfektionskonzept und realem Durchsatz in m³/h.
Anwendung und Einsatzbereiche
Der ZPM Zeta Potential Mixer wird direkt in die Rohrleitung eingebaut und nutzt den vorhandenen Wasserdruck zur Erzeugung von Kavitation. Dabei entstehen feine Blasenstrukturen, die beim Kollabieren lokal hohe Scherkräfte freisetzen. Diese physikalische Wirkung wird gezielt in der Wasseraufbereitung genutzt. Der statische Mischer arbeitet somit nicht über zusätzliche elektrische Energie, sondern über die hydraulischen Bedingungen im Kreislauf.
Ein typischer Einbauort ist vor dem Filter. In dieser Position dient der Mischer vor allem der Unterstützung von Koagulation und Flockung. Flockungsmittel werden intensiver vermischt, das Zeta-Potential der Schmutzteilchen wird beeinflusst und fein verteilte Stoffe lassen sich anschließend besser im Filter zurückhalten. Das ist besonders dann relevant, wenn ein Pool trotz grundsätzlich passender Wasserwerte immer wieder zu feinen Trübungen neigt oder die Filtration bei kleineren Partikeln an ihre Grenzen stößt.
Ein weiterer Einbauort ist nach dem Filter. Hier wird die mechanische Wirkung der Kavitation genutzt, um Bakterienflocken zu zerteilen und die nachgeschaltete Desinfektion zu unterstützen. Der Mischer ersetzt keine vollständige Desinfektionsstrategie, kann aber ein sinnvoller Baustein innerhalb eines abgestimmten Gesamtkonzepts der Wasseraufbereitung sein. Für Fachbetriebe eröffnet das zusätzliche Möglichkeiten bei der Optimierung bestehender Filterkreisläufe.
In der Praxis eignet sich der ZPM Zeta Potential Mixer sowohl für private Schwimmbecken als auch für technisch anspruchsvollere Anlagen mit höherem Durchsatz. Entscheidend ist eine saubere Auslegung. Relevant sind dabei insbesondere Rohrdimension, Anschlussart, gewünschter Volumenstrom in m³/h und der zulässige Druckverlust. Die technische Tabelle zeigt deshalb nicht nur Länge und Gewicht, sondern auch die zugehörigen Durchflusswerte bei 0,2 bar, 0,3 bar und 0,5 bar Druckverlust.
Für den Betreiber ist außerdem wichtig, dass der Mischer keine komplexe Bedienung erfordert. Da es sich um einen statischen Mischer ohne motorische Bauteile handelt, beschränkt sich der Aufwand im Wesentlichen auf die fachgerechte Integration in die Anlage und die regelmäßige Kontrolle des Gesamtsystems. Wie bei jeder Komponente der Pooltechnik sollte die Einbindung durch einen erfahrenen Fachbetrieb geplant werden, damit Einbauposition, hydraulische Einbindung und Materialverträglichkeit zur vorhandenen Anlage passen.
Technische Daten
| Modell | Länge (mm) | Gewicht (kg) | Druckverlust bei 0,2 bar (m³/h) | Druckverlust bei 0,3 bar (m³/h) | Druckverlust bei 0,5 bar (m³/h) |
|---|---|---|---|---|---|
| Die Dimensionierung sollte basierend auf dem gewünschten Durchfluss und Druckverlust erfolgen. | |||||
| ZPM DN 40-3 / 1½“ | 235 | 0,75 | 5 | 6,5 | 8,5 |
| ZPM DN 40-2 / 1½“ | 195 | 0,75 | 10 | 12 | 15 |
| ZPM DN 40-2 / 1½“ AG | 195 | 0,75 | 10 | 12 | 15 |
| ZPM DN 50-3 / 2″ | 300 | 1,2 | 8,5 | 13 | 21,5 |
| ZPM DN 50-2 / 2″ | 240 | 1,2 | 15 | 23 | 30 |
| ZPM DN 50-2 / 2″ AG | 240 | 1,2 | 15 | 23 | 30 |
| ZPM DN 65-3 / 2½“ AG | 332 | 2,8 | 20 | 27 | 40 |
| ZPM DN 65-2 / 2½“ AG | 332 | 2,8 | 20 | 27 | 40 |
| ZPM DN 80-3 | 419,6 | 11,2 | 20 | 30 | 45 |
| ZPM DN 80-2 | 419,6 | 11,2 | 20 | 30 | 45 |
| ZPM DN 100-3 | 519,6 | 14,4 | 50 | 60 | 80 |
| ZPM DN 100-2 | 519,6 | 14,4 | 50 | 60 | 80 |
| ZPM DN 125-3 | 640 | 21,0 | 70 | 85 | 115 |
| ZPM DN 125-2 | 640 | 21,0 | 70 | 85 | 115 |
| ZPM DN 150-3 | 759,6 | 26,8 | 100 | 125 | 170 |
| ZPM DN 150-2 | 759,6 | 26,8 | 100 | 125 | 170 |
| ZPM DN 200-3 | 979,6 | 41,2 | 175 | 220 | 290 |
| ZPM DN 250-3 | 1219,6 | 58,6 | 260 | 325 | 420 |
| ZPM DN 300-3 | 1496 | 77,2 | 385 | 475 | 500 |
DASY Filterkreislauf für private Pools
1 Filtration mit AFM
2 Koagulation und Flockung mit APF und ZPM
3 Katalytische Oxidation mit ACO und ZPM
Für die Produktauswahl empfiehlt sich ein genauer Blick auf den vorgesehenen Einbauort und die hydraulischen Kennwerte. Wer den ZPM Zeta Potential Mixer vor dem Filter einsetzen möchte, verfolgt in der Regel das Ziel, Flockung und Filtrationsleistung zu verbessern. Wer ihn nach dem Filter integriert, setzt den Schwerpunkt stärker auf die mechanische Wirkung im Wasserstrom. Beide Anwendungen verlangen eine passende Abstimmung auf die vorhandene Verrohrung und den realen Anlagendurchsatz.
Gerade bei Sanierungen oder bei der Nachrüstung bestehender Pooltechnik ist die Frage nach der Kompatibilität entscheidend. Relevant sind nicht nur die Nennweite und die Anschlussform, sondern auch der gewünschte Betriebsbereich. Die Tabelle unterstützt bei der Vorauswahl, ersetzt jedoch nicht die fachliche Auslegung der Gesamtanlage. Das gilt insbesondere dann, wenn mehrere Aufbereitungsschritte miteinander kombiniert werden oder wenn bereits spezielle Anforderungen an Flockung, Filtration und Desinfektion bestehen.
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