Meranus Zink Opferanode mit Durchlaufarmatur Aktuell
Ursprünglicher Preis war: 74,97 €37,48 €Aktueller Preis ist: 37,48 €.
Zink-Opfer-Anode zur Vermeidung von Korrosionen an metallischen Bauteilen im Schwimmbadwasser.
Zink-Opfer-Anode zur Vermeidung von Korrosionen an metallischen Bauteilen im Schwimmbadwasser. Insbesondere bei der Schwimmbadwasseraufbereitung mittels Salzelektrolyse kann ein Einsatz von Opferanoden die elektrochemische Korrosion an metallischen Bauteilen (Edelstahlen) verhindert werden.
- Anschlüsse Schwimmbadverrohrung : Klebemuffe d 63inkl. Anschluss für den Potentialausgleich
- Einfache Überprüfung und Austausch der Zink – Anode durch Klarsichtdeckel mit Verschraubung.
Lieferumfang:
Durchlaufarmatur mit Klebemuffe D63 mm inkl. Schauglas und Zink Opferanode sowie Anschluss für Potentialausgleich.
Zink-Opfer-Anode.
Eine Opferanode ist ein Stück unedles Metall, das zum Korrosionsschutz von Funktionsteilen aus anderen Metallen (speziell Edelstahlleiter, Rotgusseinbauteile, Edelstahleinbauteile, Stahl und Messing) verwendet wird.
Die Anode wird somit gezielt gegen Kontaktkorrosion eingesetzt.
Funktionsprinzip:
Kommen Bauteile ausRotguss oder Stahl mit Wasser, feuchter Luft oder einem anderen Elektrolyt in Kontakt, so greift z. B. der im Wasser gelöste Sauerstoff das Metall an (Oxidation) undes bildet sich eine galvanische Zelle. Dadurch werden dem Metall Elektronen entzogen und die positiv geladenen Ionen gehen in die Lösung über, das Metall korrodiert und baut sich ab.
Um dies zu verhindern, wird der kathodische Korrosionsschutz mit Opferanodeneingesetzt. Damit eine Opferanode ihren Zweck erfüllen kann, muss sie in der Spannungsreihe negativer (z. B. Magnesium oder Zink) als das zu schützende Metall (z. B. Edelstahl) sein.
Wirkungsweise und Installation:
Allezu schützende Metalleinbauteile im Schwimmbad müssen über die Erdungsschraube miteinander verbunden werden.Auch die Opferanode wird leitend mit dem Erdungskabel verbunden. Dadurchentsteht nun ein Primärelement, bei dem das zu schützende Metall als Kathode und das unedlere Metall als Anode fungiert.
Jetzt fließt ein Strom in Richtung des zu schützenden Metalls undjetzt gibt das unedlere Opferanodenmetall seine Elektronen an den Sauerstoff ab, wird oxidiert und verhindert dadurch die Oxitation des edlen Einbauteiles.
Das Wasser ist in diesem Lokalelement der Elektrolyt, der den Transport der geladenen Teilchen ermöglicht und so den Stromkreis schließt.
Opferanoden werden mit der Zeit verbraucht und müssen dann wiedererneuert werden.Dadurch bleibtder Korrosionsschutz erhalten.
Warum korrodieren Metalle im Salzwasser, wie ist es zu verhindern?
Das Zersetzen von Eisen oder anderen Metallen ist ein elektrochemischer Vorgang, bei dem die beteiligten Stoffe untereinander Elektronen austauschen.
Verschiedene Materialien haben eine unterschiedliche Tendenzen,Elektronen aufzunehmen.
Physikalischer Hintergrund: Elektronen umkreisen den Atomkern und verknüpfen Atome zu Molekülen. Der bei Korrosion verantwortliche Prozess ist die Reaktion zwischen denMetall – in unserem Fall eine Stahltreppe im Salzwasserschwimmbad- und im Wasser gelöstem Sauerstoff. Dabei entreißt der Sauerstoff dem Eisen aus dem Stahl Elektronen. Das Eisen löst sich dann teilweise auf, teils wandelt es sich in Rost um, der Sauerstoff wird zu gelösten sogenannten Hydroxid-Ionen.
Wichtig dabei: Wasser muss mit von der Partie sein. An absolut trockener Luft korrodiert Metall nicht, deswegen zum Beispielin der Wüste abgestellte Autowracks kaum rosten. Zumindest etwas Luftfeuchtigkeit muss dafür vorhanden sein. Besonders rasant verläuft das Korrodieren, wenn das Wasser gelöste Salze enthält – also wie im Meerwasser oder auf Salz-bestreuten Straßen. Die gelösten Stoffe – elektrisch geladene Ionen – erhöhen die Leitfähigkeit des Wassers sehr stark. Der Elektrolyt aus Wasser und Ionen erleichtert den Ladungsaustausch bei der Korrosion.
Und warum rosten dann die Rümpfe von Schiffen nicht in wenigen Wochen weg? Weil der Schiffsbauer einen Block aus einem zweiten unedlenMetall leitend mit dem stählernen Rumpf verbinden. Dieses Metall, beispielsweise Zink oder Magnesium, zersetzt sich dann anstelle des Eisens, weil es leichter Elektronen abgibt und leichter in Lösung geht als Eisen. Dieser als Opfer-Anode bezeichnete Block muss dann allerdings von Zeit zu Zeit erneuert werden.
Also kann man zum Beispiel eine Edelstahltreppe im Salzwasser schützen, wenn man eine Opferanode aus Magnesium anbringt oder elektrisch verbindet.





